Geschäftsentwicklung Archive - Peter Gress

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Urknall in der Birne

Es ist amtlich: Mein Hirn ist kein Dateisystem

So hätte es enden können (Text für den Friseur abgewandelt):

“Achtung! Eine Anmerkung zur DSGVO: In unserem Friseurbetrieb fragen wir Sie nach dem Namen und wir notieren uns, welche Dienstleistungen Sie bekommen und welche Farbrezepturen wir verwendet haben. Bisher hat uns das geholfen, Sie umfassend zu betreuen.  Wenn Ihnen das zukünftig nicht mehr recht ist, rufen Sie bitte beim Betreten unseres Salon laut und deutlich: ICH BIN NICHT EINVERSTANDEN!!! Wir werden dann zukünftig so tun, als würden wir Sie nicht kennen.”

Die Lösung

Mit der Einführung der DSGVO ist es amtlich: Mein Friseur-Gehirn ist kein Dateisystem im Sinne der DSGVO. Ich bin sehr, sehr froh, dass das geklärt ist! Ich darf meine Kunden auch nach dem 25. Mai 2018 in aller Öffentlichkeit mit Namen begrüßen, so wie sich das nach alter Väter Sitte gehört. Wer den Namen seiner Kunden kennt, darf sie auch weiterhin in der Öffentlichkeit aussprechen. Toll! Ich darf ganz offiziell höflich sein, ohne Strafe fürchten zu müssen. Genial. Ich bin sehr dankbar!

Die skurrilen Auswüchse der DSGVO

 

 

 

 

Straßenmusikerin in LondonStraßenmusikerin in London

Heute Morgen im Morgenmagazin

Zwei Themen sind mit heute Morgen im Morgenmagazin aufgefallen. Das eine, weil es beschämend ist, das andere, wie es zeigt, wie weit die digitale Transformation in anderen Ländern, in diesem Fall in London, UK, fortgeschritten ist.

1. Breitbandausbau in Deutschland

Hans Peter Meidinger, Präsident des deutschen Lehrerverbandes, war heute Morgen, Donnerstag, 14.6.2018, im Interview bei Sven Lorig. Dem Interview voraus gegangen war ein Bericht aus einer sächsischen Schule. Dort versuchten Schüler im Computerraum Informationen aus dem Internet abzufragen. Bei 1.4 MBit etwa so spannend wie ein Schneckenrennen. Die meiste Zeit ging fürs Warten auf die Seiten drauf, so sie denn überhaupt kamen.

Meidinger wurde gefragt, wieso er kritisiere, dass die Bundesregierung 5 Mrd. Euro für den Breitbandausbau bereit gestellt habe. Er entgegnete, dass er nicht die Bereitstellung kritisiere, sondern die verschleppte Auszahlung des Gelds. Die Schulen und Lehrer warten seit geschlagenen zwei Jahren auf das bereit gestellte Geld, aber es kommt nicht. Das heißt, das Geld ist bereits bewilligt, aber niemand kann sagen, warum es nicht ausbezahlt wird.

Fazit: Wenn schon bereit gestelltes Geld nicht eingesetzt werden kann, dann will ich lieber nicht wissen, wie lange es dauern wird, bis Geld für den Ausbau in der gesamten Bundesrepublik fließt. Da wird zwar darüber geredet, aber ob das Geld dann auch rechtzeitig fließt? Wahrscheinlich fließt es dann, wenn keine Zukunftstechnologie mehr in Deutschland für den Weiterbestand des deutschen Wohlstandes bereit steht. Diese Technologien sind dann dort im Einsatz, wo sie auch funktionieren können.

 

2. Straßenkünstler nehmen Kartenzahlungen an

Ebenfalls ein Beitrag im Morgenmagazin. Der folgte, wahrscheinlich absichtlich, dem Meidinger-Beitrag. Eine Straßensängerin hat in den letzten Monaten festgestellt, dass immer weniger Passanten Münzen und Scheine in ihren Gitarrenkoffer geworfen haben. Dazu muss man wissen: Sie bestreitet 70 Prozent ihres Einkommens mit der Straßenmusik. Also hat sie sich ein NFC-fähiges mobiles Terminal angeschafft, mit dem ihr Passanten Geld spenden können. Du gehst hin, hältst Deine Karte an den Reader, bestätigst die Zahlung und gut ist’s. Nun lebt sie wieder auf dem gleichen Einkommensniveau wie vor einigen Monaten.

Richtig lustig wurde es zum Schluss: Der Sprecher sagte, sie würde im Sommer eine Deutschland-Tour machen und auch dort auf der Straße spielen. Sie wolle natürlich ihr NFC-Terminal mitbringen, aber sie habe schon gehört, das werde sie in Deutschland wohl nicht brauchen.

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Webinar Quikies im Juni

Die Webinar Quikies – was hatte ich für Spaß mit dem Gedanken an eine digitale Version von Pecha Kucha. Ich weiß nicht, ob das Quikie-Format ankommt, wir werden es Ende Juni 2018 wissen. Wenn sich niemand anmeldet, nehme ich die Webinare auf, dann gibt es eben eine Zweitverwertung.

Was ist ein Webinar Quikie?

Zehn Keynote- oder Power Point Folien á 60 Sekunden Sprechzeit macht insgesamt 600 Sekunden oder zehn Minuten Webinar. Mich spricht das Format total an, und, wie gesagt, ich bin gespannt, ob ich Zuschauer finde. Vor allem muss ich das Format erst mal lernen, deshalb wird die Umsetzung richtig spannend sein. Aber so muss das im Leben sein, es muss immer wieder eine Herausforderung geben der ich mich stellen kann. Das hält die Synapsen aktiv.

Die Quikie-Themen

Die Themen beziehen sich auf eigene Erfahrungen. Im Juni 2018 präsentiere ich Augmented Reality (AR) und wie wir unsere Salonbereiche damit pushen, wie wir mit Google AdWords unser Perückengeschäft gepusht haben, wie wir Facebook Marketing und Instagram Marketing einsetzen und wie Audio 2.0 mit Podcasts und Co. unsere Message an den Markt bringt.

Noch ein reguläres Webinar

Das letzte Webinar zum DigitalHairdresser Online Marketing Symposium findet am Montag, 18.6.2018 um 19:30Uhr statt. Mit dem Symposium will ich erreichen, dass sich noch viel mehr Friseure trauen, die digitale Transformation zur Tür herein zu lassen und bei der Umsetzung den Fuß voll aufs Gaspedal zu stellen. Ich weiß, dass es viele, viele Kolleginnen und Kollegen am Markt gibt die sich den Wandel zutrauen. Die will ich mit diesem Format unterstützen. Und, seien wir ehrlich, es gibt ja eh keine Alternative.

Das Internet ist keine Krankheit, das geht nicht mehr weg. Es ist gekommen, um zu bleiben! Ganz so wie Wir sind Helden in ihrem Song feststellen.

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