Facebook – Spielzeug oder Geldmaschine? - Peter Gress

Facebook – Spielzeug oder Geldmaschine?

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25.000.000 Deutsche sind bei Facebook registriert. Die Nutzer geben ihre Daten am Eingang ab, genauso wie sie einen Mantel an der Garderobe abgeben. Das mag die Datenschützer erschrecken, die Marketer reiben sich jedoch die Hände ob der unglaublichen Zielgenauigkeit des Mediums.

In keinem Werbemedium kann man seine Zielgruppe so genau eingrenzen wie bei Facebook. Ob Single, ob verlobt oder verheiratet, mit und ohne Kinder – Hochzeitsausstatter reiben sich die Hände, Kinderausstatter ebenfalls, und den Verkäufer von familienfreundlichen Vans oder die Gastronomen, die Hochzeiten, Taufen, Familienfeiern ausrichten und viele andere wird’s freuen.

Eigentlich freut das jeden, die mit seiner Facebookseite mehr Umsatz generieren will. Aber 90 Prozent aller Facebookseiten sind nur fürs Geplänkel da, aber nicht zum Geld verdienen. Läuft da was schief?

Zielgruppe ansprechen
Als lokal operierendes Friseurunternehmen nützt es mir nichts, wenn ich kreuz und quer durch die Regionen werbe. Tausende Fans bringen mir gar nichts, wenn sie nicht in meinem Einzugsbereich leben. Nur wenn eine enge Bindung zum Fan entsteht, kann man den Darüber-reden-Faktor (PTAT – People talking about that) dauerhaft so hoch wie möglich halten. Und genau das möchte ich erreichen: meine potentiellen Kunden für mein Unternehmen zu begeistern. Der Wermutstropfen: ganz ohne Werbung geht das nicht.

Wie geht Werbung auf Facebook?
Bei Facebook können Sie Ihren Werberadius bis zu 16 Kilometer rund um Ihren Wohnort eingrenzen. So werden aus den 25.000.000 Facebooknutzern, bspw. im Fall Gress Frseure in Esslingen, zwar sehr schnell nur noch 241.000 Ansprechpartnerinnen. Dafür sind das genau die, die innerhalb von maximal einer halben Stunde bei uns im Salon sind.
Mit Facebook sind funktionalen Kundenkontakte (Leads) wesentlich höher als durch ein Printmedium, und meine Werbung wird dabei nicht nur effektiver, sondern auch sehr viel günstiger sein.

Spielwiese Facebookseite
Bei Friseuren grassiert das Fan-Fieber. Schade nur, dass auf der Friseur-Facebookseite mit den meisten Fans nur 0,52 Prozent über das sprechen (PTAT), was in dem Unternehmen los ist. Andere haben zwölfmal weniger Fans, aber 11,5 Prozent dieser Fans nehmen am Geschehen rund um den Salon teil. Wie so oft ist die schiere Masse nicht immer ein Indiz dafür, wie erfolgreich eine Facebookseite betrieben wird. Viele Fans und wenig Feedback sind daher kein erstrebenswertes Ziel. Trotzdem boomt das Geschäft mir Kauf-Fans, weil die schiere Anzahl wichtger ist als die Qualität der Fans. Getreu dem Motto: mein Haus, mein Auto, meine Yacht. Qualität wächst auch, aber eben langsamer.

Fans oder Geld oder beides?
Ich verfolge seit einigen Wochen eine Internet-Marketing Seite mit momentan 5600 Fans. Aktion gleich Null. Kaum Postings und nur 0,04 Prozent PTAT. Trotzdem verdient der Marketer mit dieser Seite Geld. Wie geht das?

Alle Reiter der Seite führen zu einer Landingpage auf der man zur Interaktion aufgerufen wird (Call to Action). Mal gibt es ein Video zu einem Angebot zu sehen, mal kann man sich zu einem kostenfreien Webinar anmelden oder sich ein E-Book downloaden. Wofür man sich auch entscheidet, man wird immer dazu aufgefordert, entweder Gefällt mir zu klicken und die E-Mail Adresse abzugeben. Die Postings auf der Seite sind somit im Umkehrschluss gar nicht relevant. Der Marketer ist nur an der E-Mailadresse interessiert, über die er dauerhaften Zugriff auf seine Kunden hat.

Call to Action
Postings sind also langweilig und führen zu keinem Erfolg. Nun ja, viele Fans mögen die Menschlichkeit die auf manchen Seiten sympathisch daherkommt. Aber seien Sie nicht nur lieb zu Ihren Kunden, fordern Sie Aktion ein und geben Sie ihnen etwas zu tun. Menschen sind ständig auf der Suche nach Angeboten. Also wollen wir sie nicht enttäuschen, solange die Angebote konform mit dem Unternehmensimage sind. Ich muss kein Mitleid mit und vor allem keine Angst vor meinen Kunden haben, weil ich ihnen E-Mail Newsletter schicke und sie sich immer wieder entscheiden und irgendwo drauf klicken müssen.
Im Salon interessiert es mich als Verkäufer schließlich auch nicht, ob sich mein Kunden meine Waren oder Dienstleistungen leisten können. Es ist nicht meine Aufgabe, mir über deren Geldbeutel Gedanken zu machen. Meine Kunden wissen selbst was sie sich leisten können oder ob sie auf mein Angebot klicken wollen. Aber anbieten möchte ich meine Leistungen, darum geht es und um nichts anderes.

Fazit
Mein Job ist es, mir Gedanken darüber zu machen, wie ich Kunden in den Salon und meine Dienstleistungen und Waren verkauft bekomme. Sentimentalität und Zauderei bringen nichts in Facebook. Wenn ich nicht interessanter bin als mein Wettbewerber, dann hört und sieht mich ein potentieller Kunde nicht. Kunden sind ein flüchtiges Gut das gut gepflegt sein will. Die ganz große Keule muss es ja nicht gleich sein. Beginnen Sie langsam und steigern Sie Ihre Marketingmaßnahmen Stück für Stück.

Leisten Sie sich den Luxus, auch mal ein paar Kunden zu verlieren, wenn Sie Ihre Marketingstrategie ändern. Sie werden neue Kunden gewinnen, weil Ihr Unternehmen plötzlich interessanter wird. Weil was geht, sich etwas bewegt und Zug drauf ist.

Wie Sie das machen und wie ich Ihnen dabei helfen kann erfahren Sie in meinem kostenlosen Webinar “Digital Communication”.

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