Wenn das Dach über’m Kopf fehlt - Peter Gress

Wenn das Dach über’m Kopf fehlt

bild1_komprimiert

Seit 35 Jahren arbeitet Gress Friseure mit unterschiedlichen Sozialpartnern zusammen. Wir haben viele Menschen und deren Schicksale kennengelernt, und wir mussten uns mit vielen Situationen auseinandersetzen die wir ohne diese Kooperationen nicht kennengelernt hätten. Susanne Gress versorgt Krebspatientinnen als Zweithaarspezialistin seit sechs Jahren mit Perücken und Kopfbedeckungen und berät ihre Patientinnen ganzheitlich ayurvedisch. Durch ihre Tätigkeit hat sie von der Selbsthilfegruppe Mutmacher e.V. erfahren. Der Verein hat die Aktion „Mützen häkeln für Helden + innen“ aus der Taufe gehoben, mit der Unterstützer kreAktiv helfen können.

Und so funktioniert es
Gress Friseure kauft Wollepäckchen mit beigelegter Häkelnadel und Häkelanleitung von den Mutmachern. In den Päckchen befinden sich drei Knäuel Wolle aus Bio-Baumwolle die für zwei Mutmachermützen reichen. Unser Kunden, Freunde und Familien häkeln die Mützen, Gress Friseure verteilt sie an die onkologischen Abteilungen der Kreiskliniken Esslingen gGmbH zur kostenlosen Mitnahme für Patientinnen und Patienten.

Zusätzliche Hilfe
Damit wir zusätzlich krebskranke Kinder unterstützen können weiten wir die Aktion aus. Seit einigen Wochen haben wir mit Anna Unterstützung krebskranker Kinder e.V. einen neuen Sozialpartner. Damit Anna nutznießen kann reicht Gress Friseure die Wollepäckchen für die 18 Euro an Sie weiter, also genau den Betrag den wir selbst dafür bezahlt haben. Das Geld spenden wir direkt und ohne Abzug an Anna e.V. Je mehr Wollpäckchen also verkauft werden, desto größer wird die Anzahl der Mützen und desto höher die Spende an Anna. Wunderbar, oder? So schlagen wir gemeinsam zwei Fliegen mit einer Klappe.

Anna e.V.
Die Diagnose Krebs bei Kindern wird als Schock erlebt und verändert die vertraute Lebenssituation einer Familie grundlegend. Die Familie muss ihren Alltag für eine längere Zeit gänzlich neu strukturieren. Eine Krise ist oftmals die Folge. Die anstrengende Therapie und die monatelangen Aufenthalte im Krankenhaus belasten das Kind, aber auch die Eltern und Geschwister. Insbesondere die Geschwisterkinder leiden dabei mehr als es auf den ersten Blick erscheint. Eine Isolation zur Außenwelt ist oftmals die Folge.

Susanne und ich konnten das Anna-Haus in Aich vor kurzem besichtigen. Wir wurden vom stellvertretenden Vorsitzeden Dr. Jürgen Friedrich empfangen und durch das Haus geführt. In seiner angenehmen und ruhigen Art erzählte er die bewegende Geschichte des Hauses. In der Nacht waren nicht alle Detail im Garten rund ums Haus zu erkennen, aber wir haben trotzdem einen guten Eindruck davon erhalten was die Vereinsmitglieder und viele Unterstützer in den vergangenen Jahren geleistet hatten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen uns, dass sich viele Mützenhäklerinnen und -häkler für den gemeinsamen Erfolg stark machen.

Leave a Comment: